Wikipedia-Jahrescharts: Die meistbesuchten Artikel 2013

Für viele Deutsche ist Wikipedia das beliebteste und bequemste Nachschlagewerk. Welche Artikel im Jahr 2013 bei der Online-Enzyklopädie Wikipedia am häufigsten besucht wurden, hat der Schwede Johan Gunnarsson in den Wikitrends aufgelistet. Die Seite fasst ebenfalls die Top 100 der meistgesuchten Beiträge für andere Länder zusammen.

Wikitrends liefert zudem monatliche, wöchentliche und tägliche Auswertungen zu den Top-Artikeln auf Wikipedia. Durch die sehr übersichtliche Darstellung der Listen eignet sich die Seite ebenfalls für den journalistischen Einsatz. Mit den Funktionen “Most visited” “Uptrends” und “Downtrends” können die absoluten Besucherzahlen, Aufsteiger sowie Absteiger für den festgelegten Zeitraum ermittelt werden. Weiterlesen

Schreibstil im Journalismus: Was DER SPIEGEL von der New York Times lernen kann

„Die SPIEGEL-Sprache muß man lernen, sie ist keineswegs simpel, sondern höchst barock, sie kokettiert mit ihrer eigenen Gewitztheit, mit rasch applizierter Terminologie, mit Modewörtern, mit dem Slang der Saison.“

Hans Magnus Enzensberger, 1957

Spiegel-Chefradakteur Wolfgang Büchner kündigte Anfang Dezember 2013 einige Änderungen beim Hamburger Nachrichtenmagazin an, auch “Projekt Eisberg” genannt. Im Meedia-Artikel, der die Maßnahmen zusammenfasst, steht dazu als letzter Satz: „Ein Team soll sich offenbar auch um die legendäre Spiegel-Sprache kümmern, die künftig mehr ‘auf Augenhöhe’ mit den Lesern klingen soll.“ Weiterlesen

Veröffentlichung beim DJV MV

Der Deutschen Journalisten Verband in meiner Heimat hat meinen Artikel “Wie nutzen die Tageszeitungen in Mecklenburg-Vorpommern Facebook?” im Magazin “Kiek AN!” im August veröffentlicht.

In der Analyse werden Schweriner Zeitung, Nordkurier und Ostsee-Zeitung anhand verschiedener Indikatoren verglichen. Dabei liegt ein Schwerpunkt darauf, ob die Zeitungen eine Ein-Kanal-Strategie oder eine Mehr-Kanal-Strategie auf Facebook nutzen. Das bedeutet, ob es nur eine Facebook-Seite der Zeitung gibt oder ob auch die Lokalredaktionen in dem sozialen Netzwerk aktiv sind. Zudem befasse ich mich mit der Entwicklung der Visits der jeweiligen Internetseiten.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie hier. Mehr über den DJV MV erfahren Sie hier.

Übrigens: “Kiek an” ist plattdeutsch und heißt so viel wie “sieh an”.

Wer mehr zum Thema Schreibstil im Journalismus erfahren möchte, der kann folgenden Artikel über die Änderungen der Schreibweisen bei der New York Times lesen.

Greifswald, Schwerin, Rostock – Wo liegt die Facebook-Hauptstadt in MV?

In folgendem Artikel wird dargestellt, welche Stadt in Mecklenburg-Vorpommern die meisten Facebook-Nutzer hat. Dafür wurden die Nutzerzahlen mit dem Werbeanzeigenmanager von Facebook generiert. Diese Angaben (Stand 5. Oktober 2013) beruhen auf den Schätzungen der aktiven Nutzer innerhalb der letzten 30 Tage im Umkreis von 16 km der jeweiligen Stadt.  Die Einwohnerzahlen, die den Profilen gegenübergestellt werden, stammen aus der Statistik des Zensus 2011.

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Wie nutzen die Tageszeitungen in Mecklenburg-Vorpommern Facebook?

Wie nutzen Ostsee-Zeitung, Nordkurier und Schweriner Volkszeitung Facebook?

Facebook LogoUm diese Frage zu beantworten, habe ich mir die Facebook-Seiten von Ostsee-Zeitung (OZ), Schweriner Volkszeitung (SVZ) und Nordkurier (NK) angeschaut. Für die Analyse vergleiche ich die Fan-Anzahl sowie die Aktivität der Fans miteinander. Gleichzeitig stelle ich dar, wie das Verhältnis von Print-Auflage und Fan-Anzahl ist.

Darüber hinaus schaue ich, ob die unterschiedlichen Facebook-Strategien Auswirkungen auf die Visits der Homepages haben. Anschließend folgt ein Fazit. Als offizielle Facebook-Präsenzen habe ich die Seiten aufgenommen, auf die auf der jeweiligen Zeitungs-Homepage (Stand 30. Juni 2013) verwiesen wurde.

Diese aktualisierte Version des ursprünglichen Blogbeitrags erschien im August 2013 im Magazin “KIEK AN!” des DJV MV. Wie sich die journalistische Sprache durch Online-Begriffe verändert, lesen Sie im Artikel “Was DER SPIEGEL von der New York Times lernen kann“.

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Evolution der Nordkurier Homepage

Anlässlich meines Beitrags über den Relaunch der Homepage der Ostsee-Zeitung habe ich die “Evolution” der Nordkurier-Internetseite aufgeführt. Anscheinend gab es seit dem Start Ende der 1990er Jahre bis 2013 fünf verschiedene Layouts für die Homepage. Die Ansichten (1998, 2004, 2010, 2013, 2013 II) stammen von der Wayback Machine des Internet Archive oder von der Nordkurier-Homepage. Hintergrundinformationen zu den einzelnen Relaunches waren leider nicht zu finden. Weiterlesen

Vorher / Nachher: Homepage-Relaunch der Ostsee-Zeitung

Die Ostsee-Zeitung hat am 14. Mai 2013 ihren Internetauftritt erneuert. Zum Anlass des Relaunchs habe ich hier einen unkommentierten Vorher-Nachher-Vergleich aufgeführt. Der erste Screenshot ist mit der Wayback Machine des Internet Archive erstellt worden. Hintergrundinformationen zum Relaunch bietet ein Beitrag von Madsack Online. MOL hat ebenfalls den Relaunch für die Lübecker Nachrichten betreut.

Für den Internetauftritt des Nordkuriers habe ich eine “Evolution” der Homepage mit Screenshots erstellt. Sie umfasst vier Schritte seit 1998. Weiterlesen